go-qi
loving & losing & feeling it all
Alles darf sein. Eine Befreiung.
Das Fundament
Gewahrsein ist alles. Mehr gibt es nicht zu tun.
Was heisst das?
Es bedeutet, dass die Art und Weise, wie wir die Dinge betrachten, die zentrale Kraft bei der Erfahrung und der Erschaffung unseres Lebens ist.
Erfährst du das Leben als Geschenk oder als Bürde? Ist jeder Stein im Weg eine Bosheit des Schicksals, oder die Gelegenheit, dir selbst näherzukommen? Suchst du die Freude, oder flüchtest du dich in die Opferrolle, um Mitleid zu bekommen? Deine Betrachtung macht DEN Unterschied.
Aha, ich soll also wieder positiv denken?
Nein. Du sollst nicht positiv denken. Du sollst dir deiner selbst gewahr werden. Das ist alles. Schau dir eine Blume an. Sie ruht im reinen Gewahrsein. Sie öffnet sich, wenn die Sonne scheint. Sie schließt sich in der Dunkelheit. Sie verströmt ihren Duft für jeden, der des Weges kommt, ohne einen Unterschied zu machen. Aus reiner Freude daran. Sie kämpft nicht gegen die Realität an, sie optimiert sich nicht – sie ist im vollkommenen Frieden mit dem, was geschieht.
Das heisst, ich soll nie wieder etwas tun?
Nein, das heisst es nicht. Es heisst, dass jedes Tun, das nicht aus dem reinen Sein kommt, nutzlos ist und Unglück bringt. Kommt es hingegen aus dem Sein, ist es deine Melodie – das, was du der Welt zu geben hast.
Gewahrsein bedeutet, ein Beobachter im Reich der Sensationen zu sein. Sich nicht ablenken lassen von der Gedankenflut, von den äußeren Ereignissen, sondern ganz da sein. Nicht im unbewussten Rausch ertrinken, sondern immer wieder bewusst den gegenwärtigen Moment wählen. Und das geben, was du zu geben hast. Dein Geschenk für die Welt. So wie die Blume, die ihren Duft verströmt und uns erlaubt, uns an ihrer Schönheit zu erfreuen.
go-qi ist die radikale Erlaubnis, in der eigenen inneren Mitte zu ruhen mit dem Leben, wie es sich gerade zeigt. Erlaubt man allem, zu sein wie es ist, blüht das Leben auf. Denn alles im Universum will anerkannt und gesehen werden. In dem Moment, in dem der Widerstand schmilzt, transformiert sich das Erleben in Liebe. Die störenden Signale verblassen und belasten uns nicht länger.
Die große Illusion
Nichts im Außen kann dir deinen Wert bestätigen. Nichts im Außen kann dir deine Souveränität nehmen. Die Haltung, dass Glück aus dem Außen kommt und uns von jemandem gegeben werden muss, ist die größte Illusion des Verstandes.
Wir brauchen keine Bestätigung aus einer unbewussten Matrix. Wir schenken uns unseren Wert ab heute selbst, indem wir akzeptieren, wer wir sind und so leben, wie wir es wirklich wollen. Die Fesseln der Vergangenheit zu sprengen ist der Zugang zu unserer Freiheit. Weil wir es uns wert sind.
Die glorreichen Hüterinnen des Gewahrseins
Radikale Akzeptanz
Wir lassen alles sein, wie es ist. Unser Wunsch, die Dinge zu verändern, hat uns so viel Kraft gekostet. Die holen wir uns jetzt zurück.
Unserer Wahrnehmung vertrauen
Das ist ungewohnt, weil wir so oft lieber dem Verstand trauen als unserer Wahrnehmung. Beginnen wir, unserer Wahrnehmung zu vertrauen, werden wir Dinge und Menschen verlieren. Und das ist gut so.
Gefühle fühlen
Die angenehmen und vor allem die unangenehmen. Das ist das Schwerste, das wurde uns regelrecht abtrainiert. Aber was wir verbergen, bestimmt uns – ein Leben lang. Und wer den Schmerz wegdrückt, drückt auch die Freude weg.
Radikale Vergebung
Menschen sind unbewusste Programme auf zwei Beinen. Sie spulen nur die Konditionierung ab, die ihnen als Kind aufgedrückt wurde. Sie können gar nicht anders. Deshalb ist es leicht, ihnen zu vergeben.
Radikale Stille
Immer wieder gehen wir bewusst in die Stille. Im Innehalten und Lauschen bricht das getrennte Selbst zusammen und die Wahrheit der Quelle wird spürbar.
Authentischer Ausdruck
Wir geben uns die radikale Erlaubnis, auszudrücken, was durch uns auf die Welt kommen möchte. Keine Masken, keine feigen Kompromisse, keine Beschönigungen mehr. Das ist Selbstliebe.
Zeit zu gehen
Eine Situation, die uns nicht gut tut, verlassen wir dann, wenn wir im Frieden mit ihr sind, weil wir die Lektion gelernt und integriert haben. Selbst wenn wir sofort gehen, kommen wir nicht drumherum, uns die Muster anzuschauen, die uns in die Situation gebracht haben.