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Erlaubnis

Erlaubnis

„I GIVE MYSELF PERMISSION.“
Ich gebe mir die Erlaubnis, ich selbst zu sein.

Geh in einen meditativen Zustand. Dann sprich folgende Zeilen:

Ich erinnere mich jetzt, wer ich bin.
Ich bin ein unendliches, machtvolles Wesen.
Ich bin ganz hier, ganz jetzt.
Ich bin lebendig.
Ich atme.
ICH BIN.

Ich gebe mir die Erlaubnis, mich dem Leben zu öffnen.
Ich gebe mir die Erlaubnis, frei, wild und unberechenbar zu sein.
Ich gebe mir die Erlaubnis, ich selbst zu sein.
Ich gebe mir die Erlaubnis, loszulassen.

Die Schleusen öffnen sich. Der Damm darf brechen. Alles, was sich in mir angestaut hat, darf herauskommen. Das Sanfte. Das Kreative. Das Schöne. Das Dunkle. Das Machtvolle. Das Wilde. Das Unbeugsame. Die Verletzungen. Der Schmerz.

Alles, was ich mir gefallen habe lassen.
Alles, was ich mitgemacht habe.

Die Wut, weil ich mir das alles gefallen habe lassen.
Der Zorn, dass ich das mitgemacht habe.
Die Angst, für mich einzutreten.
Meine große Angst vor dem Konflikt.

Die Scham, weil ich nicht zu mir gestanden bin.
Die Bitterkeit, weil ich meine Bedürfnisse ignoriert habe.
Die Frustration, weil ich wieder einmal nichts gesagt habe.
Die Ohnmacht, weil ich blieb, obwohl ich gehen wollte.
Die Enttäuschung, weil ich ja sagte, obwohl ich nein meinte.

Der Himmel färbt sich orangefarben. Ein Unwetter zieht auf. Palmen biegen sich im Sturm. Dinge wirbeln auf, fliegen durch die Luft. Der Regen beginnt zu wüten. Eine wahre Flut bricht vom Himmel herab. Das Meer bäumt sich auf. Es verschlingt alles, was nicht länger zu mir und meinem Leben gehört.

Doch das, was ich bin, ist unverrückbar. Es steht fest wie ein Fels in der Brandung. Ich in all meiner Schönheit. In all meinem Glanz und meiner Glorie. In meiner Würde und Integrität. In meiner Echtheit und Wahrhaftigkeit. In meiner Entschlossenheit und Macht. In meiner Unangepassheit und Freiheit. In meiner Weisheit und Liebe.

Ich mit allem, was ich bin.

Ich bin niemals zu viel.
Ich bin niemals zu wenig.
Ich bin genug. So, wie ich bin, bin ich genug.
Ich bin genau so, wie ich sein soll. Genau so war ich gedacht.
Ich bin wundervoll so wie ich bin.
Ich bin wertvoll so wie ich bin.
Ich bin schön, so wie ich bin.
Auf meine Art. Ich bin einzigartig.
Ich kann es jetzt auch selbst wieder sehen, endlich.

Und ich sehe es nicht nur, ich spüre es auch. Ich kann mich selbst wieder spüren. Die Zeit ist gekommen. Worauf sollte ich noch warten? Viel zu lange habe ich gezögert. Verschoben. Ausreden erfunden. Viel zu lange wollte ich niemanden enttäuschen. Wollte ich niemandem das antun. Wollte ich niemanden allein lassen. Damit ist jetzt Schluss.

Ich übernehme jetzt Verantwortung für mich und mein Leben. Endlich.
Ich entscheide mich für mich.
Ich entscheide mich für das, was durch mich auf die Erde kommen will.

Ich kann es nicht länger zurückhalten. Ich spüre, wie es aus mir herausbricht. Wie eine Woge. Unaufhaltsam. Ich, überall. Alles überflutend. Freude. Liebe. Glück. Tränen. Meines.

Eine Frucht, die reif ist.

Ich gebe mir die Erlaubnis, ich selbst zu sein.

Ich tanze. Ich tanze mich in mich selbst. Ich tanze mich in mein Leben. Ich tanze mich in meine Wahrheit. Ich bin berauscht von diesem Ausbruch an Wahrhaftigkeit.

Liebe, da ist nichts als Liebe.
Meine Liebe zum Selbst durchtränkt mich.
Diese Liebe ist so weit, so unendlich, so stark, so groß, so wahr, so erlösend. Sie hält alles. Da ist nichts als Liebe. Da ist nichts als ICH BIN.

Jede meiner Zellen ist erfüllt ist von Leben. Es fühlt sich so gut an, endlich wieder ich selbst zu sein. Endlich wieder frei zu sein. Endlich wieder machen zu können, was ich will. Was für ein Lebensgefühl!

Ich bin wichtig. Nicht im Sinne des Egos, sondern als Teil des Ganzen, als Mensch, der seinen Beitrag leistet, indem er sich selbst voll und ganz lebt. Dadurch ist die Welt eine andere. Es braucht keine Spur von mir bleiben außer jener, das Leben voll und ganz gelebt zu haben.

Ich gebe mir jetzt die Erlaubnis, ich selbst zu sein.
Ich entscheide mich jetzt für mich selbst.
Ich nehme jetzt meine Macht wieder an mich.
Ich bin ab jetzt mein eigener Souverän.

Ich bin ein unendliches, machtvolles Wesen.
Ich ruhe in mir selbst.
Ich ruhe in meiner Mitte.

Das ist der Wendepunkt. Ab jetzt bin ich keine Qual mehr für die Welt, sondern ein Segen. Ein Labsal. Eine Wohltat. Schluss damit, mich wegzusperren, zurückzuhalten, zurückzunehmen und ruhig zu sein, wenn ich schreien möchte.

Schluss damit, mich von mir selbst und der Welt abzutrennen. Jetzt verbinde ich mich wieder mit der Welt. Ich verschenke mich jetzt wieder an die Welt. Ich bin stark. Ich bin ganz bei mir. Ich entscheide mich für mich selbst. Ich entscheide mich für alles, was durch mich auf die Erde kommen möchte.

Lange genug habe ich mich selbst verraten, mich selbst klein gemacht, die Bedürfnisse anderer vor meine gestellt, gemacht, was man von mir erwartete, dem entsprochen, was man in mir sah.

Lange genug habe ich Angst gehabt anstatt Gott und dem Leben und mir selbst vertraut.

Das ist jetzt vorbei.

Ich erlaube mir, ich selbst zu sein.

Ich bin ein Geschenk für die Welt.
Ich bringe Liebe wo Hass ist
Eintracht wo Zwietracht herrscht
Freude wo Traurigkeit ist
Klarheit wo Verwirrung herrscht

Ich bin hier, um die Liebe in die Welt zu bringen, indem ich das lebe, was ich bin. Erlösende, bedingungslose, unendliche Liebe.

Das Leben da draussen, es braucht mich. Mein weites Bewusstsein. Meine hohen Schwingungen. Meine guten Energien. Meine Liebe. Mein Mitgefühl. Meine Güte. Mein Verständnis. Meine Vergebung. Mein So-Sein. Mein Da-Sein. Mein Sein. Die Welt da draussen, sie braucht Heilung durch mein So-Sein, durch mein Da-Sein, durch mein Sein.

Ich bin ein Gefäß der Liebe, hier, um zu lieben und geliebt zu werden.

Und so sei es.